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Der Königspython (Python regius)kommt ursprünglich aus den westlichen und zentralen Staaten Afrikas. Von dort wird er auch heute noch in die ganze Welt exportiert. Die Lebensbedingungen in diesen Regionen sind subtropisch. Er lebt dort in den offenen Savannen mit spärlichem Waldbewuchs bei Temperaturen zwischen 22 °C und über 40°C. Er ist aber weniger in der offenen Landschaft anzutreffen, sondern verkriecht sich meistens in Termitenbauten oder in verlassenen Nagetierhöhlen. Hier trifft er eine dunkle feuchte und vor allem enge Umgebung an, die er zeitweise sehr schätzt. Daher sind die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsangaben immer mit Vorsicht zu genießen, da sie an der Oberfläche gemesen werden. In den Höhlen und Termitenbauten herrscht ein komplett anderes Mikroklima. |
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Die Zucht
Das höchste Ziel eines Tierhalters ist in der Regel auch die Nachzucht. Der Grund dafür ist einerseits zu bestätigen, dass man für seine Pfleglinge auch die besten Haltungsbedingungen eingestellt hat, denn wenn es unseren Pfleglingen nicht gut geht, werden sie sich auch nicht reproduzieren. Nur unter den optimalsten Bedingungen werden wir es erreichen, dass sie sich paaren, die Eier heranreifen und nach der Ablage nach ca. 60 Tagen auch gesunde Tiere schlüpfen. Andererseits sollte der Bedarf an Tieren, die dem Artenschutz unterliegen und die zur Zeit immer noch aus der Natur entnommen werden, zukünftig zu 100 % aus Nachzuchten bereitgestellt werden können. Hierbei muss man berücksichtigen, dass nicht nur die Tiere, die in die Terrarien kommen der Natur entnommen werden, sondern mindestens noch einmal die gleiche Anzahl während des Transports aus Stress, Wassermangel usw.zu Grunde gehen.
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Sind die Schlangen geschlüpft, werden sie in einzelne Behälter überführt. Hier benutze ich Kunststoffboxen, die ich mit Küchenpapier auslege und anfeuchte. Jungschlangen sollten immer etwas feuchter gehalten werden. Dazu kommt noch ein Wassergefäß und eine Versteckmöglichkeit (Wet-Box. So werden die Kleinen bei ca. 30 ° C in den ersten Wochen gehalten. Nach einigen Wochen senke ich die Nachttemperatur etwas ab. Gefüttert werden die Jungschlangen erst nach der ersten Häutung die nach 10 bis 15 Tagen stattfindet. Vorher werden die Kleinen kaum Nahrung aufnehmen. Danach sollte man versuchen, den Tieren eine aufgetaute oder frisch getötete Springermaus anzubieten. Viele werden sofort fressen, aber bei einigen wird es zum Geduldspiel.
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Designermorphen
Bei der heutigen Vielzahl an unterschiedlichen Züchtungen fällt es gerade "Neulingen" immer schwerer, sich in dieser Vielfalt an Designermorphen zurecht zu finden. Dazu kommt noch, dass gleiche Morphen unterschiedliche Bezeichnungen tragen. Als Beispiel möchte ic hier den Butter bee oder Sputter nennen, oder den Calico, der auch White sidet genannt wird. Auch kommt es vor, dass es gleiche Namen für unterschiedliche Tiere gibt. Hier ist als Beispiel der Banana oder auch der Coral Bee I und II zu nennen - gleiche Namen für unterschiedliche Tiere. Um hier ein wenig Entwirrung zu bekommen und gerade dem Neuling zu helfen, habe ich die meisten der vorkommenden Züchtungen hier aufgeführt. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da fast täglich neue Kombinationen gezüchtet werden. Weiterhin habe ich bei Tieren die co-dominant und dominant vorkommen und optisch nicht zu unterscheiden sind, das Kreuz bei co-dominant und bei dominant in Klammern gesetzt. Meistens sind diese Tiere in der co-dominanten Form vertreten und seltener in der dominanten. Als Beispiel sei hier der Spider genannt. In der Regel ist er co-dominant und wird als het.Spider bezeichnet. Verpaart man dieses Tier mit einem Wildfarbenen, kommen 50 % Spider und 50 % wildfarnene heraus. Diese Spider sind wiederum het.Spider. Verpaart man Spider mit Spider erhält man 25 % hom. Spider. Sie unterscheiden sich phänotypisch (im Aussehen) nicht von den het. Spider, sind aber dominant. Verpaart man einen hom.Spider mit einem wildfarbenen Tier, kommen 100 % het.Spider heraus. |
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