Baumpython (Morelia Viridis)

Haltungsrichtlinien



Der grüne Baumpython ist in meinen Augen wirklich ein Juwel unter den Schlangen. Wenn er zusammengerollt auf seinem Ast liegt, ist das schon ein besonderer Anblick. Entgegen den meisten Schlangen, die tagsüber in einem Versteck liegen, hat man dieses Tier den ganzen Tag über im Blickfeld. Der Baumpython ist in der Regel nicht darauf bedacht, sich möglichst unauffällig zu verstecken und zu tarnen, sondern präsentiert sich oft in aller Schönheit frei auf einem Ast liegend und nicht versteckt hinter Pflanzen. Weiterhin haben diese Schlangen die Eigenschaft, dass sie sich immer - falls die Temperaturen es zulassen - an die höchste Stelle im Terrarium ablegen. Installiert man die Äste so, dass die höchste Stelle direkt im Blickfeld liegt

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Die Zucht

Das höchste Ziel eines Tierhalters ist in der Regel nicht nur die Haltung seiner Tiere, sondern auch die Nachzucht. Der Grund dafür ist einerseits zu bestätigen, dass man für seine Pfleglinge auch die besten Haltungsbedingungen eingestellt hat, denn wenn es unseren Pfleglingen nicht gut geht, werden sie sich auch nicht reproduzieren. Nur unter den optimalsten Bedingungen werden wir es erreichen, dass sie sich paaren, die Eier heranreifen und 60 Tage nach der Ablage auch gesunde Tiere schlüpfen. Andererseits sollte der Bedarf an

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Die Aufzucht

Die jungen Baumpythons unterscheiden sich in der Farbe ganz erheblich von den Elterntieren. Wie der Name

"grüner Baumpython" schon sagt, sind die adulten Tiere mehr oder weniger grün gefärbt. Die Jungtiere werden aber in einer leuchtend gelben, einer dunkelroten oder einer rotbraunen Färbung gebohren. In der Natur imitieren sie vielleicht ein verwelktes oder verdorrtes Blatt nach oder versuchen vielleicht mit ihrer auffälligen Farbe den Fressfeinden eine Giftigkeit vorzutäuschen, wie es z.B. auch verschiedene Froscharten tun. Erst im Alter von 6-18 Monaten färben sich die Tiere um. Das sieht man daran, dass durch den gelben Farbton ein leichter grünlicher Schimmer leuchtet, der mit der Zeit immer intensiver wird, oder das rot wird leicht gräulich, bis es in einen grünen Farbton über geht. Die juvenile Färbung sagt leider nichts über das Aussehen im Alter aus. Es lassen sich nur beschränkte Aussagen über die Farbe oder die Zeichnung der Alttiere treffen. Es trifft auch nicht zu, dass die gelb gefärbten Jungtiere später einen höheren Gelbanteil bekommen als die Roten. 

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