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Baumpython (Morelia Viridis)
Die nachfolgenden Zeilen zum Thema Morelia Viridis habe ich nicht geschrieben, weil ich der Meinung bin, dass ich es alles besser weiß, oder es die einzig richtige Methode ist, diese Schlange zu halten und zu vermehren. Nein, ganz im Gegenteil. Auch ich bin nur ein Züchter unter vielen, der eine Methode gefunden hat, die funktioniert. Daneben gibt es aber noch viele Möglichkeiten, zum gleichen oder sogar noch besseren Ergebnis zu gelangen.
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Das höchste Ziel eines Tierhalters ist in der Regel nicht nur die Haltung seiner Tiere, sondern auch die Nachzucht. Der Grund dafür ist einerseits zu bestätigen, dass man für seine Pfleglinge auch die besten Haltungsbedingungen eingestellt hat, denn wenn es unseren Pfleglingen nicht gut geht, werden sie sich auch nicht reproduzieren. Nur unter den optimalsten Bedingungen werden wir es erreichen, dass sie sich paaren, die Eier heranreifen und 60 Tage nach der Ablage auch gesunde Tiere schlüpfen. Andererseits sollte der Bedarf an Tieren,
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Die jungen Baumpythons unterscheiden sich in der Farbe ganz erheblich von den Elterntieren. Wie der Name
"grüner Baumpython" schon sagt, sind die adulten Tiere mehr oder weniger grün gefärbt. Die Jungtiere werden aber in einer leuchtend gelben, einer dunkelroten oder einer rotbraunen Färbung gebohren. In der Natur imitieren sie vielleicht ein verwelktes oder verdorrtes Blatt nach oder versuchen vielleicht mit ihrer auffälligen Farbe den Fressfeinden eine Giftigkeit vor zu täuschen, wie es z.B. auch verschiedene Froscharten tun. Erst im Alter von 6-18 Monaten färben sich die Tiere um. Das sieht man daran, dass durch den gelben Farbton ein leichter grünlicher Schimmer leuchtet, der mit der Zeit immer intensiver wird, oder das rot wird leicht gräulich, bis es in einen grünen Farbton über geht. Die juvenile Färbung sagt leider nichts über das Aussehen im Alter aus. Es lassen sich nur beschränkte Aussagen über die Farbe oder die Zeichnung der Alttiere treffen. Es trifft auch nicht zu, dass die gelb gefärbten Jungtiere später einen höheren Gelbanteil bekommen als die Roten.
Nach dem Schlupf werden die Jungen in Einzelbehälter separiert. Diese Behälter sollten zumindest am Anfang sehr spartanisch eingerichtet sein. Das hat den Vorteil, dass man den Behälter sehr leicht reinigen kann, was bei den Jungtieren sehr wichtig ist. Als Bodengrund verwende ich ein Küchenvlies auf dem ich ein Wasserschälchen stehen habe. In dem Behälter steht eine Leiter mit 2 Sprossen. Somit kann sich die junge Schlange aussuchen, wo sie sich ablegt, da in dem Behälter oben immer die höheren Temperaturen sind. Hat man die Schlangen erst einmal so weit, hat man schon die erste Hürde genommen, aber jetzt fangen die Probleme erst richtig an. Es gibt kaum einen Wurf, bei dem die Jungtiere zu 100 % sofort fressen. In der Regel gibt es 10 bis 50 % Futterverweigerer, die einen zur Verzweiflung bringen können, aber erst noch einmal zum Anfang zurück. Nach dem Schlupf kommen sie in die Einzelboxen mit den Maßen 20 x 20 x 20 cm, die alle in ein Terrarium gestellt werden.
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